Schon als Kind hatte ich die Ahnung, dass es etwas viel Besseres geben muss, als das, was die Menschen einander vorleben, und irgendwie war mein Ziel immer eines, das vollkommen anders war als die Ziele der anderen. 

Ich wusste nie genau, was ich wollte, aber dafür sehr genau, was ich nicht wollte, nämlich mir eine der angebotenen Rollen auszusuchen und nach Plan zu funktionieren. Funktionieren, das konnte ich (zum Leidwesen der Menschen, die es sicher gut mit mir meinten), nie!

Je größer meine Sehnsucht nach dem Wahrhaftigen, dem Schönen und dem Echten wurde, desto überzeugter suchte ich im Seichten nach Tiefe, in den Lügen nach der Wahrheit, in der Gleichgültigkeit nach Liebe, und es hat sich immer so angefühlt, als würde ich in Zeitlupe tonnenschwere Puzzleteilchen zusammentragen, 

bis ich die Umrisse eines Bildes zu erkennen begann, 

und mittlerweile habe ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie die Welt sein könnte, wenn wir endlich aus der Verlogenheit und Kaltherzigkeit eines Systems erwachen, in dem das Leben schon lange keinen Platz mehr hat. 

Während viele immer noch eingeschüchtert oder trotzig in den dunklen Winkeln dieses lebensverachtenden Lügenkonstrukts Schutz suchen, beginnen diejenigen mit der größten Sehnsucht nach Leben

endlich!

aus der kollektiven Bewusstlosigkeit zu erwachen

und sich aus diesem konstruierten Dasein, das uns automatisch zu Opfern und Tätern macht, zu befreien. 

Es schüttelt uns gerade gewaltig durch, während sich die Irrtümer und Missverständnisse über das Leben verabschieden, und wir jetzt endlich auf den richtigen Weg kommen, zur Wahrheit und Gerechtigkeit. Wir stehen am Anfang einer neuen Zeit, in der sich die schmerzhaft verkehrten Verhältnisse endlich ordnen, und wir erkennen dürfen, dass das Allergrößte und Beste das Leben ist. In Liebe und Vertrauen zueinander und zu uns Selbst. Miteinander und Füreinander, jeder als die beste Version seiner Selbst.