Einblick in die toxische G ESEL l  SCHAF t

Die Gesellschaft hat den Menschen harmlos gemacht. Harmlos, wehrlos, weil teilnahmslos in seiner Lebendigkeit.

Diese Gesellschaft tanzt im Takt eines Systems, das uns für den Profit ans Kreuz genagelt hat.

Wer nicht mittanzt, gilt als asozial oder einfach zu schwach und zu blöd, das „Leben“ zu verstehen. Andere Schubladenkategorien gibt es nicht, als die für die Funktionierenden und die nicht Funktionierenden, und nicht funktionieren heißt, nicht produktiv zu sein, und dann wird der Mensch halt anderweitig eingesetzt, wie etwa als schlechtes Beispiel oder als guter Abnehmer für die Pharmaindustrie.

Die sogenannte „Realität“ braucht alles in Schubladen, weil alles eingestuft und eingeordnet werden muss, um für die Oberflächlichkeit dieser Welt passend zu sein.

Es ist eine Männerwelt, in der das wahrhaftige Weibliche so schmerzlich fehlt, und weil das wahrhaftige Weibliche fehlt, deshalb fehlt uns allen hier die Seele und das Herz. Solange aber kaum einer und kaum eine die Scheuklappen abnimmt und endlich wirklich hinschaut, hin spürt, sich hineinspürt, um zu spüren, wie lieblos, leblos und seelenlos hier in Wahrheit alles ist, wird die Wahrheit nicht gesehen werden können…

die brutale Wahrheit, dass wir hier ganz einfach schamlos verbraucht werden, für den Profit, wie die Nutztiere, du bist, was du isst, eingeschüchtert, von Anfang an, deshalb werden wir von Anfang an in der größten Angst gehalten, wir Selbst und ganz zu Sein, weil dann würden wir nicht gut sein für ein System, das uns im Überlebensmodus braucht, um aus unserem krank und mangelhaft Sein Profit zu schlagen.

Die Einzigartigkeit des Individuums, die ganz besonderen Stärken des Einzelnen, die tiefen Empfindungen, die spürbare Wahrheit, alle unsere Träume, sowas hat hier keinen Platz,

nicht genügend, setzen, und schäm dich dafür, und sei ja nicht so, wie du in deiner Wahrheit bist, zu groß, zu stark, so anders als alle anderen, die hier funktionieren.

Das hier ist unser „Leben“, und es muss so sein, weil sonst keiner hier mitspielen würde.

Glückliche, freie, Selbst bestimmte Menschen würden keinen Gedanken daran verschwenden, hier mitzumachen, bei diesem Schmierentheater im Jammertal, das nur davon lebt, dass wir uns freiwillig klein halten, weil wir so gut erzogen worden sind, von traumatisierten Eltern, die uns mit bestem Wissen und Gewissen für das Überleben hergerichtet haben.

Dass hier alles Lebendige auf der Strecke bleibt, ist ein Tabu, das keiner ansprechen darf, weil keiner hinschauen will, weil keiner etwas hinterfragen soll, weil es eben so ist, wie es ist.

Blöd nur, dass uns dieser Veitstanz alles kostet, was uns in Wahrheit ausmacht, unsere kostbare Lebenszeit, unsere Selbstbestimmung, unsere Freiheit, unsere Lebensfreude und unsere Einzigartigkeit. Und blöd – oder sehr gerissen, je nachdem, von welchem Blickwinkel aus man auf das ganze menschliche Elend hinsieht – dass wir durch das Mitspielen immer mehr in die Schuld kommen und uns immer mehr verschulden.

Wir werden hier ganz automatisch zu Opfern und zu Tätern gemacht, allein durch das Mitspielen, und am Ende kostet es uns das Leben – ein ganzes Leben ungelebt, oder warum sonst nennt man die Gefahr, hier raus zu sterben, Lebensgefahr? Dieses Leben macht uns krank, weil wir schon zu Lebzeiten mehr tot als lebendig sein sollen, wenn wir wie die Marionetten funktionierend, die ganze Chemie auf den Tellern, in den Tiegeln, in der Kleidung und aus der Luft, das ganze zwischenmenschliche Gift der anderen traumatisierten Wesen, denen das Wesentliche genommen wurde, damit sie hier funktionieren, wenn wir all das aufnehmen, natürlich nur bis zu den zulässigen Grenzwerten, wenn wir alles glauben und alles hinnehmen, was uns gesagt wird, weil schon lange keine wirkliche Kraft mehr in uns ist?,

in einer Welt, in der mittlerweile fast alles nur noch Fake und Lüge ist, billiges Cortisol aus billigem Zucker und billigen Geschmacksverstärkern, alles ein billiges Spiel, in dem wir nur verlieren können,

wir gegen die anderen und wir gegen uns Selbst.

MANGELWELTSCHMERZ

Der künstliche Mangel, in den hier automatisch jedes Lebewesen durch Ausbeutung, Vernutzung und die ganze übrige staatlich anerkannte Gottlosigkeit hineingeboren wird, ist die Basis der Künstlichkeit dieser sogenannten Realität.

Den Menschen in den Mangel zu bringen ist das genialste Tool derer, die diese Welt und uns am Laufen halten. Die Manipulation kommt hübsch verpackt oder indem sie den Finger tief in die schmerzlichsten Wunden hält, und sie flüstert dir nachhaltig und immer wieder ein, dass du ohne das Zeug, für das du deine Lebensenergie eintauschen sollst, viel zu wenig, erbärmlich unwichtig, zutiefst unglücklich, weil gänzlich unscheinbar sein würdest.

Diese Welt wird zusammengehalten durch Manipulation, Lügen, Selbsttäuschung, Männer, die alles im Griff haben müssen, und Frauen, die in High Heels und Hosenanzügen jegliche Bodenhaftung und ihre ganze unverschämt wahrhaftige Weiblichkeit verloren haben.

Genau da stehen wir: Am Ende unserer Weisheit, dort, wohin uns das in uns eingemüllte Mangeldenken gebracht hat.

Wir leben in einer narzisstisch gesteuerten Lügenwelt, die den Mangel, den ihre leeren Augen nicht verbergen können, vor sich Selbst nicht eingestehen kann.

In den ersten Minuten nach der Geburt wird der kleine Mensch auf seine Mangelhaftigkeit hin untersucht, nachdem er schon im Mutterleib fünf Mal überprüft wurde – damit die Mutter das volle Kinderbetreuungsgeld bekommt. Hier in Österreich ist das so – während das Mangeldenken in anderen Ländern in der jeweiligen Nationaltracht daherkommt. Wobei, Nationaltracht, heute Volkstracht, wird ja gar nicht mehr gelebt. Das Mangeldasein dafür umso mehr.

Wir sind so mangelhaft und brauchen so viel Materielles, damit wir dieses materialistische Leben, das uns von uns Selbst und vom Sinn eines wirklich sinnvoll gelebten Lebens abkoppelt, überhaupt ertragen können. Würden wir nicht in unseren Hamsterrädern treten, die am Ende des Tages hauptsächlich Schrott und Plastikmüll auswerfen, genau die Dinge, die wir brauchen sollen, dann würden wir in diesem (aufs Materielle-kaufen, kaufen, kaufen!) beschränkten Dasein nicht so glücklich sein, wie wir sein sollten, damit wir den Menschen um uns beweisen können, dass wir in unserem Leben erfolgreich sind.

So halten wir uns Selbst und diese Welt am Funktionieren. Durch den Mangel, den wir uns einreden lassen, uns Selbst dann aber nicht eingestehen.

Weil uns der Schmerz wegschauen lässt, und dieses Wegschauen bedingt die weltliche Bewusstlosigkeit samt dieser  grausamen Herz-, Seelen- und Geistlosigkeit.

Ja, das kommt dabei heraus, wenn man seine Seele für Plastik und Schrott verkauft… Prüfung bestanden. Bestnote im Mangeltest. Rein in den nächsten Laden, wo du deine innere Leere füllen kannst, um die Dämonen - die dich in Wahrheit nur deine Wahrheit spüren lassen würden - in die letzten Winkel deiner Finsternis hineinzuwürgen.

Betäub dich, egal womit, wirf dir Unmengen an Geschmacksverstärkern und bunten Pillen ein, damit du im Alter nur ja nicht in Gefahr kommst, einer dieser weisen Menschen zu werden, wie es sie früher einmal gab

- denn dann gehörst du nicht dazu.

Spiel mit und werde irgendwann dement, weil du in Wahrheit noch nie gewusst hast, was du da wirklich tust, denn das ist der Sinn dieses Lebens.

Also frag hier erst gar nicht nach einem Sinn.